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Chillout Playlist für ruhige Tage

Veröffentlicht am 25.04.2017 von Sabine Müller

Jeder Mensch muss an gewissen Tagen einfach runterkommen und sich entspannen, dem stressigen Alltag entfliehen und sich auf sich selbst


Chill-Out-Music zum Entspannen

Veröffentlicht am 20.02.2017 von Sabine Müller

Jeder Mensch hat irgendwelche Lieblingssongs und das verwunderliche daran ist, in den meisten Fällen handelt es sich um langsamere Stücke,


Sigur Rós – Slow-Motion Rock aus Island

Veröffentlicht am 15.02.2017 von Johannes R. Buch

Melancholische Melodien zu sphärischen Klängen, ambientlastiger und von Streichern unterlegter Postrock in Slow-Motion. Das macht und kann so nur Sigur


Vielfältige musikalische Entspannung

Veröffentlicht am 24.08.2016 von Claudia Niedermeier

Die neue CD „PURE“ von Electronic/Ambient Musikproduzent Thomas Lemmer schafft eine Sammlung von tollen Songs, aus unterschiedlichen Genres, die dem


Le café abstrait feiert 20. Geburtstag

Veröffentlicht am 09.08.2016 von Claudia Niedermeier

1996 wollte Raphaël Marionneau sich von lauten, rauschenden Partys abgrenzen und eine neue ChillOut-Kultur etablieren, die bis heute auf große


Air – The Remixes Vol.1 und Vol.2

Veröffentlicht am 06.02.2016 von Johannes R. Buch

Wir erinnern uns alle an das 1998 veröffentlichte Album „Moon Safari“ der Band Air, mit den Charterfolgen „La Femme D´Argent“


Chill Out Music

Veröffentlicht am 20.10.2014 von Sabine Müller

In vielen Diskotheken findet man sie schon, die Chill-Out-Rooms. Entspannung von den harten Techno Tönen ist hier angesagt, das ist



Chill-Out-Musik

„Chill Out ist die Musik, bei der man sich in ein kuscheliges Barsofa fallen lassen kann und dann zu nichts mehr gezwungen wird.“

In den neunziger Jahren war die Musikform des Chill Out für gestresste Tänzer der Diskotheken Dancefloors die einzige Möglichkeit geworden, auch wieder vom hohen Aktionsradius einer Party runterzukommen! Dazu ist der Chill Out und das „Chillen“ und Loslassen von allem ein spezieller Bestandteil der Popkultur und Jugendkultur der Moderne geworden, die mit diesem bestimmten Lebensgefühl einhergehen.

Die Chill-Out-Musik ist in den Clubs und Diskotheken in Europa der 90er Jahre entstanden, in denen sogenannte Chill-Out-Rooms eingerichtet wurden, um die erschöpften Tänzer von den „Floors“ zum Chillen einzuladen. Das Chillen bedeutet im Englischen eigentlich abkühlen, sich entspannen, sich beruhigen und entsprang ursprünglich der Jugendsprache. Chillen ist aber heute noch mehr – eine Form von Entspannung in Verbindung mit Genuss und schon fast als Aktivität einzustufen, bei der aber nichts getan wird. In Österreich wurde das Wort Chüün (chillen) im Jahre 2013 als österreichisches Jugendwort auf Platz 3 gewählt. Das Wort Chüün entstand durch Liedtexte, die von Musikgruppen aus Oberösterreich geprägt wurden und dann recht schnell in den Sprachgebrauch der Jugendlichen übergingen. Neben der Schreibweise Chüün kann auch Tschün geschrieben werden.

Chill-Out-Musik in den Clubs und Diskotheken

Die Technoclubs und Diskotheken haben mit ihren Chill-Out-Rooms eine elektronische Musik geschaffen, die auch unter den Stilen der Ambient Musik, der Dub Musik und der Lounge Musik eingereiht werden kann. Um auf einer anstrengenden Rave Parts oder einer durchtanzten Diskonacht zur Ruhe zu kommen, wurde die Chill-Out-Musik in den Räumen zur Entspannung gespielt und man konnte vom harten Rhythmus des Techno abspannen. Auch das Ausklingen einer großen Veranstaltung oder eines langen Abends kann mit dem Chillen in einem Chill-Out-Room beendet werden. Inzwischen gibt es eine Chill-Out-Musik Szene, die vor allem durch die Chill Out Zone auf dem Musiksender MTV bekannt wurde.

Künstler der Chill-Out-Musik

Die Chill-Out-Musik ist sehr atmosphärische und harmonische Musik und wird von bekannten Künstlern wie The Orb, Ian Pooley oder Moby produziert. Die DJs Jose Padilla, Chris Coco, und Stephane Pompougnac haben sich mit ihrer Chill-Out-Musik in den Diskotheken zu den Spezialisten der Szenen entwickelt und damit einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. In England findet jedes Jahr ein Chill-Out-Musik Festival statt, bei dem Alternative und Chill-Out-Musik mit neuen Produktionen vorgestellt werden und Interessierte der Szene ihre Musik hören können. Die Chill-Out-Musik hat ein langsames Tempo und ist immer darauf angelegt, den Zuhörer von einem hohen Level herunterzubringen. Schon zu Beginn der 90er Jahre begann die Szene das Chillen, und die dazu passende Musik zu kultivieren. Die Subgenres der Chill-Out-Musik sind Ambient, Trip-Hop, Nu Jazz und Ambient House. Auch das Easy Listening kann zur Chill-Out-Musik gezählt werden.

Instrumentierung der Chill-Out-Musik

Die typischen Instrumente in der Chill-Out-Musik sind die Synthesizer, Drum Computer, Piano, E-Gitarre oder klassische Gitarre, Saxofone und Flöte. Streicher und Bässe werden beim Chill Out auch eingesetzt, aber immer nur in sehr langsamen und moderaten Tempi.

Die psychedelische Popkultur

Die Kultur der Chill-Out-Musik ist im Grunde genommen in der psychedelischen Popkultur der vielen Trance Festivals entstanden. Dieser Teil der Chill Out Kultur kam aus Goa in Indien, wo jedes Jahr viele solcher Trance Partys veranstaltet wurden. Die Teilnehmer benötigten nach stundenlangem Tanzen eine Auszeit vom Tanzen und wollten selbst von ihrem Tanztrip herunterkommen. Hier waren dann langsame Musik und ein bequemer Platz zum Entspannen wichtig. Der psychedelische Chill Out ist eine rein elektronische Musik und wesentlich komplexer, als zum Beispiel die einfache Lounge Musik der westlichen Welt. Es wurden aber auch oft Instrumente aus östlichen Kulturen mit eingebaut.

Zutaten für die Chill-Out-Musik

Im Musikstil des Chill Out sind auch immer Anteile von anderen Artverwandten Formen wie dem Ambient zu finden. Hier vermischen sich die Musikrichtungen an bestimmten Stellen miteinander. Die Soundmaschinen und Instrumente, wie die Keyboards, sollten höherwertig sein auch wirklich einen guten Klang erzeugen können, damit das Erlebnis des Chill Out auch den entsprechenden Effekt erzielen kann. Zu einer stimmungsvollen elektronischen Musik gehören Zeit und Ruhe, wie es in einem Meditationszustand auch der Fall ist. Der Sound muss gleichmäßig und ohne Höhepunkte verlaufen, kann aber trotzdem ein Thema oder eine spezifische Melodie beinhalten. Die Musik muss fließen können und sich Zeit lassen!

 

 

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